Tag der Pflege

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen

Die Freie Wohlfahrtspflege NRW mahnt: die Ausbildung in der Altenpflege muss jetzt ausgebaut werden

Die Anzahl an Pflegebedürftigen steigt, gleichzeitig steigen auch die fachlichen Anforderungen an das Pflegepersonal. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW warnt vor einem Fachkräftemangel. Sie fordert den zügigen Ausbau und eine gesicherte Finanzierung der Pflegeausbildung.

Köln, 12.05.2017. Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW bildet in ihren rund 2600 Diensten und Einrichtungen und 115 Altenpflegeschulen pro Jahr rund 13 000 Pflegekräfte aus. Fachkräfte, die in der Praxis dringend benötigt werden. Doch während der absolute Bedarf an Pflegefachkräften steigt, stehen dem Ausbildungsmarkt in den nächsten Jahren erheblich weniger Schulabgänger zur Verfügung, die Konkurrenz zwischen Ausbildungsplätzen in der Pflege bzw. Altenpflege und anderen Ausbildungsberufen wird weiter steigen. Damit sich auch in Zukunft genügend Menschen für eine Ausbildung in der Pflege interessieren, fordert die Freie Wohlfahrtspflege von der Politik gesicherte Rahmenbedingungen und eine auskömmliche Finanzierung der Pflegeausbildung.

Die schulische Altenpflegeausbildung findet in Fachseminaren für Altenpflege statt, die Betriebskosten werden durch das Land gefördert. Aber: Die seit über 20 Jahren nicht angepasste, sogar abgesenkte Landesförderung (280 € pro Azubi und Monat) deckt die notwendigen Ausgaben in der Altenpflegeausbildung nicht. Zum Vergleich: die Krankenkassen als Kostenträger der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung finanziert in etwa doppelt so viel pro Ausbildungsplatz. Den echten Finanzierungsbedarf der Fachseminare beziffert die Freien Wohlfahrtspflege NRW nach eigenen umfassenden Erhebungen auf monatlich 490 € pro Azubi. „Das Geld ist notwendig, um die tatsächlichen Kosten der Fachseminare zu decken und sie in die Lage zu versetzen, den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Diese Investition in die Qualität der Ausbildung rechnet sich aus arbeitsmarkt- und gesellschaftspolitischer Hinsicht. Sie ermöglicht eine langfristige berufliche Perspektive und sichert die adäquate Versorgung Pflegebedürftiger“ sagt Andreas Johnsen, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW.

Die Ausbildungsvergütung wird in NRW in einem Umlageverfahren über die Pflegesätze aller ambulanten Dienste und stationären Einrichtungen finanziert. Das bedeutet, dass die betroffenen Pflegebedürftigen, deren Angehörige oder die Sozialhilfeträger die Ausbildung bezahlen müssen. In der Krankenpflegeausbildung ist das anders. Hier werden die Kosten direkt von den Krankenkassen getragen. Deshalb sieht die Freie Wohlfahrtspflege hier die Pflegekassen in der Verantwortung.

Unter dem Motto „Wir gestalten die Pflege der Zukunft“ finden vom 12. bis zum 26. Mai landesweit eine Vielzahl an Veranstaltungen zur aktuellen Situation in der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege in NRW statt. Veranstaltungshinweise, die Forderungen der Freien Wohlfahrtspflege NRW zum Internationalen Tag der Pflege 2017 und das Positionspapier der Freien Wohlfahrtspflege zur Sicherung und Weiterentwicklung der Altenpflegeausbildung in NRW gibt es unter: www.wir-fuer-sie-in-nrw.de

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

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Einladung zum Vortrag: „Gesund im Frühling mit Genuss“

Am 26. April 2017 bei Ihrem Menueservice der F.u.K.

Vödestrasse 119
44625 Herne
Beginn: 18 Uhr

Das erwartet Sie:

Welche Ernährungsweise hält uns fit und gesund im Alter? Die Ernährungsexpertin Frau Dipl.-Oecotrophologin Tran Huynh informiert über Ursachen von Mangelernährung und nennt genussvolle Lebensmittel, sogenannte „Brainfoods“, die unsere Vitalität erhalten.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Im Anschluss informieren wir Sie nach Wunsch gerne über unseren Service!
Die Teilnahme ist kostenlos!
Wir bitten um Anmeldung. Begrenzte Anzahl an Plätzen

Tel: 02323 – 2290567
menueservice@fuk.herne.de

www.fuk-herne.de

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Pädagogische Mitarbeiter/-innen zur Verstärkung

Die Familien- und Krankenpflege e.V. Herne sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere
Pädagogische Mitarbeiter/-innen
zur Verstärkung unseres Teams im Bereich der Sozialpädagogischen Familienhilfe, der Erziehungsbeistände sowie der Sozialen Gruppenarbeit.

Die Familien- und Krankenpflege e.V. Herne ist ein Träger der freien Wohlfahrtspflege mit mehr als 40 Jahren Erfahrung im Herner Stadtgebiet – und über die Stadtgrenzen hinaus. Als Mitglied des Paritätischen NRW bieten wir Hilfen fürs Leben – in vielfältiger Art und Weise. In unserer Abteilung Soziale Dienste sind die Bereiche der Individuellen Schwerstbehinderten-Betreuung, der Schulintegrationshilfe, sowie der Sozialpädagogischen Familienhilfe zusammengefasst.

Für unser Team im Bereich der Sozialpädagogischen Familienhilfe suchen wir derzeit Verstärkung. Auf Bewerber/-innen wartet eine vielseitige Tätigkeit mit folgenden Schwerpunkten:

  • Fallarbeit mit Bezug auf Familiensystem als Ganzes, inklusive sozialem Netzwerk mit Problemen und Ressourcen
  • Entwicklung von passgenauen Hilfen als Formen der Selbsthilfe in Zusammenarbeit mit der Familie
  • Arbeiten in einer Geh-Struktur, Fachkräfte suchen Familien teilwiese mehrmals in der Woche in ihren Wohnungen auf

Wir sind auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern/-innen, welche unser Team mit folgenden Eigenschaften bereichern:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung (Erzieher oder vergleichbar)
  • oder: Abgeschlossenes, einschlägiges Hochschulstudium
  • Hohe kommunikative Kompetenzen
  • Ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit
  • Motivation und Freude an der Arbeit mit Menschen in sozialen Problemlagen

Wir bieten Ihnen:

  • Eine Teilzeitbeschäftigung im Rahmen von 20+ Stunden/Woche
  • Mitwirkungsmöglichkeiten beim Auf- und Ausbau unserer Abteilung SPFH
  • Mitarbeit im Rahmen von Projekten
  • Eine angemessene Vergütung im Rahmen des Tarifvertrages AVB Parität

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, richten Sie ihre Bewerbung bitte an unsere Personalleitung: Bochumer Str. 127, 44625 Herne. Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per Telefon (02323-1487345) oder E-Mail (martina.pohl@fuk-herne.de) zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Frau Martina Pohl, Abteilungsleitung Soziale Dienste.

Oder benutzen Sie unser Online-Berwerberformular

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